Am 5. September 2026 fand im Rahmen des 950-Jahr-Jubiläums des Benediktinerstiftes St. Lambrecht die Jubiläumswallfahrt nach Mariazell statt. Mit einem feierlichen Einzug zogen die Pilger in die Basilika, mit Abt Alfred an der Spitze, ein. Nach der feierlichen Festmesse gab es ein gemeinsames Foto auf der „Hochstiege“ und anschließend eine Agape in den Räumlichkeiten des Pfarrhofes. Über 200 Pilger wurden mit köstlichen Speisen, Kuchen und Kaffee verwöhnt. Die abschließende Andacht in der Basilika rundete den wunderschönen Pilgertag ab.
Der jährliche Ausflug der Gruppe "60+ - Treff" ist schon zu einem Fixpunkt in unserem Seelsorgeraum geworden. Er führte uns diesmal ins Stift St. Paul im Lavanttal, wo wir P. Petrus besuchten, der ein ganzes Jahr lang in Pfarre und Wallfahrt in Mariazell mitgewirkt hatte und vor etwa einem halben Jahr wieder "nach Hause" zurückgekehrt ist.
Wie jedes Jahr feierten am Karsamstag Nachmittag Kinder mit ihren Familien und Freunden voll Freude die Auferstehung Jesu. Bereits in der Fastenzeit bemühten sich viele Kinder, mit ihren Händen Gutes zu tun, was auf der Pinwand durch bunte Hände bildhaft dargestellt worden war.
Der Brauch der österlichen Speisensegnung ist in Österreich, insbesondere auch im Seelsorgeraum Mariazell, weit verbreitet Umgangssprachlich wird der Brauch oft auch als „Fleischweihe“ bezeichnet. Die Tradition geht auf älteste christliche Überlieferung zurück. Gesegnet werden Speisen für das Ostermahl bzw. für das Osterfrühstück.
Alljährlich findet am Karfreitag, zur Todesstunde Christi, der traditionelle Kreuzweg auf den Kalvarienberg (bei Schlechtwetter in der Basilika Mariazell) statt. Heuer schlossen sich wieder sehr viele Gläubige dem Leidensweg Christi auf den Kalvarienberg an. Bei jeder Station wurden, geleitet von P. Christoph, Gedanken und Gebete gesprochen und Lieder gesungen.
Am Gründonnerstag fand zum ersten Mal eine Ölbergandacht am Josefsberg/Niederösterreich statt. Bereits im 4. Jhdt. trafen sich Christ:innen am Ölberg in Jerusalem, um die Todesangst Jesu nachzuempfinden. Im Gedenken an das Gebet Jesu im Garten Getsemani waren die Besucher:innen eingeladen innezuhalten, zu beten und zu singen. Durch Impulstexte und meditative Orgelmusik wurde den Gläubigen diese dunkle Zeit in der Karwoche nähergebracht. Das gemeinschaftliche Feiern wurde durch das gemeinsame Fürbittgebet und dem symbolischen Loslassen von Sorgen und Ängsten durch das Auflegen von Weihrauchkörnern auf Kohlen zum Ausdruck gebracht. Dies war ein Zeichen dafür, dass unser Gebet zu Gott aufsteigt und wir besonders in schweren Situationen Gott an unserer Seite wissen.